wer wir sind

 

Funktion: Mitarbeiterin seit 06/2010

Mag.a Daniela Albl

Mehrjährige Tätigkeit in einer Betreuungseinrichtung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge; Mitarbeit an einer internationalen Studie zur Situation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Europa, sowie an anderen Projekten im Flüchtlingsbereich
Studium der Psychologie und der Anglistik in Wien

Damit junge Flüchtlinge ihr Leben fern der Heimat trotz aller Schwierigkeiten – halbwegs – meistern können, sind vor allem zwei Faktoren von Bedeutung: Einerseits das Vorhandensein eines sozialen Netzwerks (Freunde, Pateneltern, Betreuer, Lehrer ...), welches den Jugendlichen Halt gibt, sowie andererseits das Nachgehen einer sinnvollen Beschäftigung – etwas zu tun zu haben, das den Alltag strukturiert und den Jugendlichen einen Grund gibt, morgens aufzustehen. lobby.16 ermöglicht mir in diesen Bereichen mit den Jugendlichen zu arbeiten.

Ein Schwerpunkt meiner Tätigkeit bei lobby.16 liegt in der Bildungsberatung und Berufsorientierung. Gemeinsam mit den Jugendlichen erheben wir Interessen und Kompetenzen, recherchieren Ausbildungsmöglichkeiten, ermöglichen ihnen das Kennenlernen von Berufsbildern. Zusätzlich fördern wir Talente und Begabungen, sei es im musisch-künstlerischen Bereich, im Sport oder in anderen Bereichen. Ein weiteres Ziel ist es, durch Projekte die Kontaktaufnahme mit österreichischen Jugendlichen zu erleichtern.

 

Funktion: Projektmitarbeiterin von 01/2010-07/2010

Mag.a Elisabeth Huber

Studium der Germanistik und Publizistik; beruflich viele Jahre im Kulturbereich tätig, Ausflüge in den Journalismus und in die Filmbranche inklusive.

Privat bei der ersten Patenschaft von „connecting people” dabei, „mündete” dieses Interesse 2010 in einem Projekt bei lobby.16, wobei die nun berufliche Arbeit immer noch einen großen Anteil an privatem Engagement enthält. „Come together – cook together” entstand aus einer Idee für ein (Mini)Integrationsprojekt an der Schule, die meine ältere Tochter besucht. Der Begeisterung von Veronika Krainz, die diese ersten Projektgedanken als unbedingt ausbaufähig einstufte und der Unterstützung seitens des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (wir sind bei der Ausschreibung „Vielfalter von über 150 Einsendungen als eines von 27 Projekten ausgewählt worden), ist es zu verdanken, dass wir heuer bereits an drei Schulen kochen konnten. Und wir arbeiten daran, das noch weiterzuführen bzw. auszbauen!

 

Funktion: Gründungsmitglied, Obfrau

Mag.a Irmgard Kischko

Wirtschaftsredakteurin beim Kurier (seit 2001), davor bei APA, Wirtschaftspressedienst sowie Wiener Zeitung Studium der Handelswissenschaften, WU Wien

Ich sehe, wie meiner Tochter die Welt offen steht. Sie kann lernen, studieren, arbeiten in welchem Land sie möchte. Dieses Glück ist jugendlichen Flüchtlingen verwehrt. Für sie ist die Welt geschlossen. Mit meinem Engagement möchte ich diese jungen Menschen unterstützen, trotz aller Widrigkeiten einen Zugang zu Bildung und Arbeit zu finden, aber auch zu Freizeitaktivitäten und neuen Freunden. Meine beruflichen Erfahrungen und Kontakte kann ich dabei gut nützen. Ich möchte ÖsterreicherInnen und Unternehmen motivieren, jungen Flüchtlingen zur Seite zu stehen und damit Brücken zu schlagen zwischen Einheimischen und Fremden.

 

Funktion: (ehemaliger) Zivildiener

Morris Jakob Krainz

Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch, egal welche Herkunft er hat, das gleiche Recht auf Bildung und Arbeit besitzt. Deswegen mache ich meinen Zivildienst bei lobby.16 und hoffe, dass ich möglichst vielen Jugendlichen dabei helfen kann eine Ausbildung zu finden.

© Foto: faksimile digitale

 

 

Funktion: Gründungsmitglied, Geschäftsführung

Veronika Krainz

Seit 2002 Tätigkeit im NGO-Bereich (Asylwesen, 6 Jahre Projektleitung von connecting people – Patenschaften für unbegleitete junge Flüchtlinge); davor Projektleitung und -mitarbeit und journalistische/redaktionelle Tätigkeit im Bereich Umwelt/sanfter Tourismus; Medienarbeit mit Jugendlichen der Zweiten Generation

Universitäts-Lehrgang für Tourismuswirtschaft, WU Wien;
Ausbildung Jugendleitung, ifp-institut für Freizeitpädagogik;
Universitäts-Lehrgang online-Journalismus, Donau-Universität Krems;
Humanitätspreis der Heinrich-Treichl-Stiftung des Roten Kreuzes, 2013

In meiner langjährigen Arbeit im Flüchtlingsbereich habe ich immer wieder beobachten können, wieviel an Unterstützung im Bildungsbereich für junge Flüchtlinge fehlt. Sie alle haben unterschiedlichste bildungsbezogene und kulturelle Hintergründe und müssen mit 16, 17 Jahren in unser Bildungssystem mehr oder weniger „quer einsteigen“. Ohne Netzwerk, ohne längerfristige Begleitung und gute Basisqualifikationen ist es für diese Jugendlichen schwierigst, eine bildungsbezogene Perspektive aufzubauen – die passende Ausbildung/den richtigen Beruf zu finden.

Junge Menschen haben ein Recht auf Bildung und besonders unbegleitete junge Flüchtlinge brauchen dabei eine Lobby. Ihnen diese zu geben ist mir nach wie vor ein Anliegen.

 

Funktion: Gründungsmitglied

Doris Lücking

Seit 1995 Lehrtätigkeit an der Universität für Musik und Darstellende Kunst, Wien, Studienrichtung Musik- und Bewegungspädagogik/ Rhythmik, Fachgebiete: Tanztechnik, Haltungs- und Bewegungsanalyse, Tanzimprovisation, Choreographie, Coaching; seit 1984 Lehrtätigkeit an Schauspielschulen, in der Erwachsenenbildung, mit Kindern und Jugendlichen; choreographische Projekte in Verbindung mit Musik und Schauspiel, Studium der Tanzpädagogik, Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten, Amsterdam
Studium der Elementaren Musik- und Tanzerziehung, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mozarteum, Abt. Orff-Institut, Salzburg
Bewegungspädagogin nach der Franklin-Methode®/Ideokinese, Schweiz Fachoberschule für Sozialwesen, München

„Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 28: ... Jede(r) hat Anspruch auf eine soziale und internationale Ordnung, in der die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten voll verwirklicht werden können. ...”
Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht. Das Recht auf soziale Sicherheit ist ein Menschenrecht. Das Recht auf Bildung, Arbeit und Freizeit ist ein Menschenrecht. Das Recht auf Jugend – von Leichtsinn bis Sinnsuchen – halte ich für ein weiteres Menschenrecht. Alle jugendlichen AsylwerberInnen sind in ihren Menschenrechten zu kurz gekommen. Deshalb ist mir die Gründung eines Vereins, der jugendliche AsylwerberInnen in ihren Bedürfnissen unterstützt, ein Anliegen.

 

Funktion: Gründungsmitglied

Ing. Christian Nitschmann

Seit 1984 in Führungspositionen der Stadt Wien tätig: Leitung Rechenzentrumsbetrieb, Leitung Kundenbereich, stellvertret. Leiter der MA 14, Projektleiter für die Zusammenführung von MA14 und KAV an einem Standort; daneben interner Trainer für Führungskräfte-Nachwuchs
HTL-Elektrotechnik, post graduate Managementlehrgang, WU Wien

Durch die übernahme einer Patenschaft im Juni 2006 habe ich direkt und sozusagen aus erster Hand erfahren dürfen, was es bedeutet, als minderjähriger Flüchtling ohne alles in Österreich anzukommen und welchen schwierigen Status und welche begrenzten Möglichkeiten diese jungen Leute hier in den wahrscheinlich wichtigsten Jahren ihres Lebens, also in der Aufbauphase, haben.
Es fehlt an allem und jedem. Darüber zu diskutieren, jammern, Politik machen ... ist zu wenig. Es besteht der dringende Bedarf an Unterstützung und Hilfe für diese Jugendlichen. Meine Motivation für ein Engagement in einem Verein mit den Hauptzielen, diesen jungen Menschen insbesonders Unterstützung bei Bildungsfragen zu gewähren, liegt darin, wenigstens einem Teil von ihnen die Chance auf einen erfolgreichen Start in ein „neues” Leben zu ermöglichen.

 

Funktion: Mitarbeiterin seit 05/2016

Mag.a Susanne Schmitt

Mehrjährige Mitarbeit in einer Rechtsanwaltskanzlei mit Schwerpunkt Fremdenrecht; Betreuerin in einem Flüchtlingsheim; ehrenamtliche Mitarbeiterin in einem Verein, der Opfer von Frauenhandel und Gewalt betreut; Mitarbeit als Redakteurin bei einem österreichischen TV-Sender; Studium Migrationsmanagement in Krems und Publizistik und Kommunikationswissenschaften in Wien, Salzburg und Paris

Für Jugendliche – egal ob es Österreicher oder Flüchtlinge sind – ist es wichtig, dass sie eine Perspektive und vor allem eine Beschäftigung haben. Daher ist das Projekt Bildungswege so wichtig, weil es den Jugendlichen genau das gibt. Ich kann mir nicht vorstellen, wie schwer es ist, eine Flucht ganz alleine zu bewältigen, deshalb finde ich es so schön, dass wir bei lobby.16 den Jugendlichen auch bei allen anderen Problemen, die nicht nur mit Bildung zu tun haben, helfen können.

 

Funktion: Vorstandsmitglied

Max Walzl

Ausbildung
Hochschulen: HEC Paris, NYU Stern, GSOM St. Petersburg, Said BS Oxford, Tsinghua Univ. Beijin,
01/2010 – Executive MBA
LU Wageningen, International Landscape Design ESMT Berlin – European School for Management and Technology